Mordende und brandschatzende Schwule im Vatikan?

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(carbo) Mordende marodierende Banden von Schwulen, hat heute der Vertreter des Vatikan bei der UN  vermeintlich ausgemacht und wortwörtlich : " die steigende Zahl von Übergriffen gegen jene Menschen verurteilt, die sich gegen sexuelle Handlungen von gleichgeschlechtlichen Personen aussprechen" -  Nur wo er diesen schwulen Mob gefunden haben will, dass erwähnt er nicht mit einem einzigen Wort.

Vielleicht sollte man Erzbischof Silvano Tomasi, mal an sein Bibelwort erinnern: "Selig sind, die da geistig arm sind... " - oder so ähnlich jedenfalls. Aber Muttis Klügster scheint er wohl nicht gewesen zu sein - in sofern ist ihm ja wenigstens das Himmelreich sicher...

Der Wortlaut der Erklärung (in englisch)

Vatican addresses UN debate on sexual orientation



Below we publish the statement by Archbishop Silvano M. Tomasi, Permanent Representative of the Holy See to the United Nations in Geneva at the 16th Session of the Human Rights Council – General Debate Geneva, 22 March 2011, on sexual orientation:

Mr. President, the Holy See takes this opportunity to affirm the inherent dignity and worth of all human beings, and to condemn all violence that is targeted against people because of their sexual feelings and thoughts, or sexual behaviours. 

We would also like to make several observations about the debates regarding “sexual orientation”.

First, there has been some unnecessary confusion about the meaning of the term “sexual orientation,” as found in resolutions and other texts adopted within the UN human rights system. The confusion is unnecessary because, in international law, a term must be interpreted in accordance with its ordinary meaning, unless the document has given it a different meaning. The ordinary meaning of “sexual orientation” refers to feelings and thoughts, not to behaviour.

Second, for the purposes of human rights law, there is a critical difference between feelings and thoughts, on the one hand, and behaviour, on the other. A state should never punish a person, or deprive a person of the enjoyment of any human right, based just on the person’s feelings and thoughts, including sexual thoughts and feelings. But states can, and must, regulate behaviours, including various sexual behaviours. Throughout the world, there is a consensus between societies that certain kinds of sexual behaviours must be forbidden by law. Paedophilia and incest are two examples.

Third, the Holy See wishes to affirm its deeply held belief that human sexuality is a gift that is genuinely expressed in the complete and lifelong mutual devotion of a man and a woman in marriage. Human sexuality, like any voluntary activity, possesses a moral dimension : it is an activity which puts the individual will at the service of a finality; it is not an “identity”. In other words, it comes from the action and not from the being, even though some tendencies or “sexual orientations” may have deep roots in the personality. Denying the moral dimension of sexuality leads to denying the freedom of the person in this matter, and undermines ultimately his/her ontological dignity. This belief about human nature is also shared by many other faith communities, and by other persons of conscience.

And finally, Mr. President, we wish to call attention to a disturbing trend in some of these social debates: People are being attacked for taking positions that do not support sexual behaviour between people of the same sex. When they express their moral beliefs or beliefs about human nature, which may also be expressions of religious convictions, or state opinions about scientific claims, they are stigmatised, and worse -- they are vilified, and prosecuted. These attacks contradict the fundamental principles announced in three of the Council’s resolutions of this session. The truth is, these attacks are violations of fundamental human rights, and cannot be justified under any circumstances.

Thank you, Mr. President.

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Zuviel Weihrauch in der Vertretung des Vatikan bei der UN

Zu den Äußerungen des Vertreters des Vatikans bei der UN, Erzbischof Tomasi, wonach Staaten das Recht hätten homosexuelles Verhalten zu verfolgen und Kritik an Homosexuellen sei ein Menschenrecht, erklärt Volker Beck, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer und menschenrechtspolitischer Sprecher:

„Offenbar wird in der Vertretung des Vatikans bei der UN zu viel Weihrauch verbrannt. Nur mit geistiger Vernebelung lassen sich diese Äußerungen erklären. Mir sind keine Mobs von aufgebrachten Schwulen und Lesben gegen katholische Prediger bekannt. Aber es ist Tatsache, dass beispielsweise in Uganda evangelikale Gruppen versuchen, eine Progromstimmung gegen Schwule und Lesben zu erzeugen. Hier hätte der Vatikan eine Verpflichtung zu handeln.

Der Vatikan zeigt in seinen Äußerungen ein tiefes Unverständnis für die menschenrechtliche Dimension von homosexuellem Verhalten, wenn der Vatikan den Staaten das Recht zuspricht, homosexuelles Verhalten zu regulieren und Homosexualität wieder in einem Atemzug mit Pädophilie nennt. Die Staaten haben nur das Recht sexuelles Verhalten zu regulieren, d.h. auch strafrechtlich zu verbieten, wenn dieses Verhalten die Rechte anderer beeinträchtigt.

Einvernehmliches homosexuelles wie heterosexuelles Verhalten beeinträchtigt aber nicht die Rechte anderer, daher sind Verbote und Benachteiligungen hier ein Verstoß gegen die Menschenrechte. Pädophile sexuelle Verhaltensweisen schädigen Kinder und Kinder sind daher mit dem Strafrecht hiervor zu schützen.“
Volker Beck MdB , 23.03.2011
Menschenrechtsverletzungen an sexuellen Minderheiten im UN-Menschenrechtsrat
Menschenrechtsverletzungen an sexuellen Minderheiten im UN-Menschenrechtsrat
Erklärung der Generalversammlung und NGO-Statement
23. März 2011 Gestern haben im Genfer UN-Menschenrechtsrat 85 Länder in einer gemeinsamen Erklärung die Staatengemeinschaft aufgefordert, die anhaltenden, schweren Menschenrechtsverletzungen aufgrund der sexuellen Indentität endlich zu beenden. Die ist ein großer Erfolg. Nie zuvor haben so viele Staaten in den Vereinten Nationen eine solche Erklärung unterstützt. Im Dezember 2008 unterstützten 66 Staaten in der UN-Generalversammlung ein Ende der Menschenrechtsverletzungen an sexuellen Minderheiten.
Zu den Unterstützern der Erklärung "Ending Acts of Violence and Related Human Rights Violations Based on Sexual Orientation and Gender Identity", die von Kolumbien vorgetragen wurde, gehören außer Europa und Nordamerika auch alle lateinamerikanischen Staaten außer Peru sowie 16 asiatische Länder. Als erstes Land der englischsprachigen Karibik unterzeichnete Dominica das joint statement.
Der Vatikan verweigerte seine Unterschrift unter das Dokument ebenso wie die fünf europäischen Staaten Ascherbaidschan, Belarus, Moldawien, Russland und Türkei. Besonders das Verhalten der Türkei ist enttäuschend. Empörend ist zudem, dass der Vatikan in einer gewundenen Stellungnahme zwischen den Zeilen erklärte, die Kriminalisierung homosexuellen Verhaltens sei legitim. Der Vaktikan-Vertreter verstieg sich sogar dazu, es als Menschenrechtsverletzung zu bezeichnen, wenn Staaten gegen die Beleidigung und Entwürdigung von Lesben und Schwulen einschreiten. Damit werden Täter zu Opfern stilisiert.
Der LSVD freut sich über das starke Votum im UN-Menschenrechtsrat und begrüßt auch das Engagement Deutschlands in der Sache. Wir hatten das Auswärtige Amt gebeten, sich aktiv an der Überzeugungsarbeit von potentiellen Unterstützerstaaten zu beteiligen, was auch zugesagt worden war. Auch das Forum Menschenrechte und das Deutsche Institut für Menschenrechte unterstützten die Infiative im Rahmen von gemeinsamen Erklärungen.
Zudem hat der LSVD im Vorfeld zusammen mit 119 Nichtregierungsorganisationen aus aller Welt die Initiative mit einer gemeinsamen NGO Erklärung unterstützt, die im UN-Menschenrechtsrat vorgetragen wurden.
Klaus Jetz
Geschäftsführer
Lesben- und Schwulenverband LSVD
Postfach 10 34 14
50474 Köln
T. (0221) 9259610
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.lsvd.de
Klaus Jetz, LSVD , 23.03.2011

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