USA: Führer der Christlichen Rechten mit „Strichjunge“ im Urlaub

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3796689192_0237dea034(hpd) Die Fotos auf dem Profil bei Rentboy.com zeigen einen jungen Mann mit nacktem Oberkörper, feinen Gesichtszügen, unschuldsvollen Augen und sonnenverwöhnter, enthaarter Haut. Das Profil wirbt für seinen „glatten, süßen, festen Arsch“ und „perfekt gebauten 8-Zoll Schwanz (unbeschnitten)“ und erklärt, er sei „sinnlich“, „wild“ und „für alles zu gebrauchen“ – so lange du danach verlangst. Und so lange du dafür zahlst.

Am 13. April kam der „Strichjunge“ (den wir Lucien nennen werden) nach einem zehntägigen, voll finanzierten Trip nach Europa, am Miami International Airport an. Aus dem Zoll folgte ihm kurz darauf ein alter Mann mit einem atavistischen Schnurrbart und einem verzweifelten blonden „Überkämmer“, der einen überbordenden Kofferkuli vor sich herschob.

Dieser Mann war George Alan Rekers aus Nord Miami – Klient des Callboys und, wie es so geht, einer der prominentesten Antischwulen-Aktivisten Amerikas. Rekers, ein Baptistenpriester und führender Gelehrter der Christlichen Rechten, verließ das Terminal mit seiner schwulen Begleitung und schaute ein wenig verwirrt drein, als ein Foto der beiden mit einer knallig pinken Digitalkamera aufgenommen wurde.
Von New Times vor einem Trip auf die Bermudas erreicht, erklärte Rekers, er habe erst während ihres Urlaubs erfahren, dass Lucien sich prostituiere. „Ich war operiert worden“, sagte Rekers, „und ich kann keine Koffer tragen. Deshalb habe ich ihn gemietet.“ (Medizinische Probleme hinderten ihn jedoch nicht daran, den wankenden Kofferkuli durch den MIA zu schieben.)

Rekers bestritt nicht, seinen schlanken blonden Begleiter über Rentboy.com kennen gelernt zu haben – wo Bilder von Männern in Bondage und körnige Videos genitalienreibender Schnuckel gezeigt werden – und Lucien bestätigte dies!
Seit Jahrzehnten ist George Alan Rekers ein General im Kulturkrieg, auch wenn seine Arbeit meist hinter den Kulissen stattfand. 1983 gründet er mit James Dobson, dem bekanntesten Homophoben Amerikas, den Familienforschungsrat, eine in Washington D.C. situierte, fanatisch christliche und vehement antischwule Lobbygrupe, die zum Bannerträger der extremen Rechten der Nation wurde. Ihr jährlich stattfindendes Werte-Gipfeltreffen wird als Bewährungsprobe für Hoffnungsträger der republikanischen Präsidentschaftsanwärter angesehen.

Er beeinflusste auch die US-Regierung, indem er eine Beraterrolle beim Kongress, dem Weißen Haus und dem Bundesministerium für Gesundheit einnahm und sich als Kronzeuge für das Adoptionsverbot für Homosexuelle in Florida aussprach. Als ehemaliger Forscher der Harvard University und angesehener Professor für Neuropsychiatrie an der University of South Carolina, hat Rekers Hunderte von Papieren und Büchern publiziert, die Titel tragen wie „Wer bin ich? Der Herr und heterosexuell aufwachsen: Was Familien über Homosexualität wissen sollten.“ (...)

Rekers ist Vorstandsmitglied der Nationalen Vereinigung für Forschung und Therapie der Homosexualität (NARTH), einer Organisation, die systematisch versucht, Schwule zu Heterosexuellen zu machen. (...)

Rekers hält weltweit Vorträge über Jugendsexualität, von Europa bis in den Mittleren Osten. Während seines zehntägigen Aufenthalts mit Lucien in London und Madrid hielt er jedoch keine Vorträge. Beide Männer leugnen, während der Reise sexuell verkehrt zu haben (...)

(Diese Geschichte wurde jedoch mittlerweile von Lucien inklusiver pikanter Details korrigiert, nachdem ihm klar gemacht wurde, mit wem er unterwegs gewesen war und weiterhin von Rekersdementiert.)

Kommentare (1)

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Weiterer Callboy bestätigt Sex mit Homo-Heiler
Pfarrer Rekers scheint einen gleichbleibenden Männergeschmack zu haben wenn man sich die Bilder von "Chaz" auf seiner Internetseite chazonator.com ansieht.

Der evangelikale Homo-Heiler George Rekers hat sich offenbar nicht nur mit einem Callboy vergnügt: "Chaz" erklärte nun, dass er bereits 1992 mit den jetzt 63-Jährigen gegen ein Entgelt "Blümchensex" hatte.

"Chaz", der in seiner beruflichen Karriere schon als Stripper, Stricher und Pornodarsteller gearbeitet hat, schrieb am Freitag in seinem Blog, dass er damals Rekers gegen ein Honorar von 150 Dollar in einem Hotel nahe des Flughafens von Chicago sexuell befriedigte. "Rekers wollte eine Ganzkörpermassage mit leichtem sexuellen Kontakt", erklärte "Chaz". "Er sagte über sich selbst, er liebe ´Blümchensex´, also weder Oral- noch Analverkehr. Als Escort waren mir damals diese Kunden am liebsten, da man so am einfachsten Geld verdienen kann. Ich habe also seine Wünsche erfüllt und am Ende der Session gab es bei ihm kein einziges Körperteil, das ich nicht berührt habe."
redaktion , 11.05.2010

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