Die SCHWUSOS zum CSD Brandenburg 2010

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SPD_Schwusos_AK_2010_2KA(PM SCHWUSOS) Gleichstellungspolitik gegenüber Lesben und Schwulen in Brandenburg spielte und spielt in der SPD unseres Landes seit der Wende eine wichtige Rolle. Die SPD ist, an der Seite mit ihren schwulen und lesbischen Genossen und Genossinnen, Motor beim Kampf um die Rechte von Homosexuellen im Land Brandenburg. Insbesondere ist hier die Einführung des Lebenspartnerschaftsgesetzes 2001 und der mehrmalige Kampf um die Finanzierung der Landeskoordinierungsstelle für LSBT – Belange in Brandenburg zu nennen. Die Partei hat sich auch insbesondere für Gleichstellungspolitik gegenüber Schwulen, Bisexuellen, Lesben und Transgendern außerhalb der Metropole Berlin und der Landeshauptstadt Potsdam eingesetzt. Hier ist die jährlich stattfindende  Akzeptanztour der Lesben und Schwulen im Land Brandenburg zu nennen. Lesben und Schwule, die unserer Partei angehören, setzen sich für zielgruppenspezifische Präventionsarbeit bei den Themen seelische und sexuelle Gesundheit ein. Sie arbeiten ehrenamtlich in Projekten, die Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgendern Hilfe in Notsituationen anbieten. Sie beraten Lesben und Schwule bei Themen, wie Coming Out, homophober Gewalt und HIV/Aids.

Der Kampf homosexueller Brandenburger um die Mitte der Gesellschaft ist noch nicht vorbei. Die SPD als einzige Partei in Brandenburg, die einen eigenen Arbeitskreis für und von Lesben und Schwulen hat, wird diesen Kampf weiterhin jeden Tag aufnehmen. Um gesellschaftliche Veränderungen im Sinne eines diskriminierungsfreien Brandenburgs zu erreichen ist es vorrangig, dass bürgerschaftliche Engagement auch im schwulen und lesbischen Sinne in den Städten und Dörfern des Landes noch zielgerichteter zu unterstützt wird. Das Land ist aufgefordert sein Augenmerk noch mehr auf, die in den letzten Jahren entstandenen queeren Mikro – Projekte, zu richten. Das Land muss zukünftig die zielgruppenspezifische Beratung und das Angebot der Hilfe in Notsituationen für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender als fortwährende Aufgabe wahrnehmen. Das Land ist aufgefordert aktiv zielgruppenorientierte Netzwerkprojekte, die der seelischen und sexuellen Gesundheit dienen, aktiv zu unterstützen. Das Land Brandenburg und die heterosexuelle Mehrheitsgesellschaft sind aufgefordert in den gesellschaftlichen Dialog mit seinen Bürgern und Bürgerinnen, die auf Grund ihrer sexuellen Identität zu den Minderheiten gehören in den Dialog zu treten. 

3 Punkte für mehr queere Vielfalt in Brandenburg
  • Förderung von Mikro – Projekten wie den CSD Potsdam, den Queer Days Uckermark und CSD Lausitz und queerer Kulturprojekte im ganzen Land Brandenburg
  • Unterstützung von Netzwerkprojekten, die Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern Angebote zielgruppenorientierter Beratung und Hilfe machen. Wir fordern unter anderem ein schwules – lesbisches Wohnprojekt für in Not geratene homosexuelle Jugendliche
  • Wir fordern vom RBB die Entwicklung eines Sendeformats, dass lesbische, schwule, bisexuelle und transsexuelle Brandenburger_innen, in ihrem Alltag in Brandenburg begleitet und darstellt.
(gayBrandenburg - communityTicker) Der Mord an Marinus in Potzlow 2002 bewegt uns bis heute. Immer noch stellen sich die Fragen, wie es möglich sein konnte und wie es hätte verhindert werden können. Der Film „Der Kick“ rekonstruiert mit den Aussagen der Menschen aus Potzlow, den Gerichtsakten und Aussagen der Täter noch einmal die Tat und die Einschätzung im Dorf. Der dokumentarische Inhalt der Gespräche fordert uns noch einmal heraus, uns Fragen zu stellen. Wie konnte es passieren? Wie haben wir regiert?  Warum fühlen sich viele Menschen allein gelassen?

 
Wie können wir die Überforderung der Menschen in unserer komplexen Gesellschaft verringern?  Wie können wir Menschen die Kraft geben, sich ihre kleinen Träume zu ermöglichen, sich Ernst genommen zu fühlen und sich selbst mit Respekt den Anderen gegenüber zu verhalten? Der Rückblick auf diesen Mord zeigt wie im Brennglas einen Ausschnitt unserer Gesellschaft, der verallgemeinerbar ist und für dessen Integration in unsere Gesellschaft Antworten gefunden werden müssen. Die notwendigen sozialstaatlichen Mittel werden aufgrund der Haushaltslage immer weiter gekürzt, aber kann die Zivilgesellschaft diese Aufgaben übernehmen oder müssen wir nicht um den Zusammenhalt unserer Gesellschaft zu gewährleisten diese Mittel einsetzen.
Gefordert sind wir alle, nicht nur die Politik aber vor allem auch die Politik. Im Anschluss an den Film stehen diese Fragen zu Diskussion.
Teilnehmer der Diskussion:
Sylvia Lehmann, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion im brandenburgischen Landtag
Barbara Richstein, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion im brandenburgischen Landtag, brandenburgische Justizministerin a.D.
Andres Veiel, Regisseur
Gesine Schmidt, Dramaturgin
Moderation: Günter Brüggemann (ddp)
Wann: 05.12.06 19 Uhr
Wo: Thalia Arthouse Kinos Babelsberg
DER EINTRITT IST FREI! Reservierung erwünscht!

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