21.04. - Feuer unterm Arsch

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In den 70er und Anfang der 80er Jahre emanzipierte sich die schwule Bewegung öffentlich und wahrnehmbar in der alten Bundesrepublik. Bis in Mitte der 80er Jahre die AIDS-Katastrophe hauptsächlich über schwule Männer hereinbrach. Lustvoller Sex wurde von Angst und Stigmatisierung abgelöst. Die AIDS-Krise hat das Gesicht der schwulen Bewegung und die persönlichen Biographien von vielen homosexuellen Männern drastisch verändert. Die AIDS-Krise hat aber auch die schwule Emanzipationsbewegung neu formiert und stärker gemacht, dank des Zusammenhalts und der Solidarität der schwulen Community. Schwule Männer und ihre Communities überlebten vor allem durch einen beispielhaften Kampf für ihre Freiheiten und das Recht auf Lust auf allen Ebenen in der Politik und Gesellschaft. Damit haben sie die Bundesrepublik nachhaltig verändert.

Feuer unterm Arsch (Rosa von Praunheim, D 1991)
Praunheims Aktionen und die Reaktionen von Aids-Aktivisten und Betroffenen in Berlin. Deutlich werden kontroverse Positionen zu Safer Sex und zu den Formen und Möglichkeiten politischer Arbeit in der Aids-Krise benannt. Während die einen die Propagierung von Safer Sex als „Hetero-Terror“ und als Fortsetzung der Schwulenunterdrückung begreifen, geht es den anderen um eine vorsorgende Sexualerziehung und die Betreuung bereits Erkrankter. Überleben in Berlin…

Die AIDS-Hilfe Potsdam (AHP) e. V. und die Hochschulgruppe UPride wollen anschließend mit damaligen Aktiven und Zeitzeugen über schwules Engagement in der AIDS-Krise diskutieren. Dazu sind eingeladen: Harald Petzold (MdB, Die Linke und Mitbegründer der AHP) sowie Vertreter der Kampagne "Ich weiß was ich tu" (IWWIT) der Deutschen Aidshilfe (DAH) e. V.

Die Veranstaltung soll einen Impuls für die Erstellung einer neuen Wanderausstellung geben. Durch Fotos und Biografien von HIV-Aktivisten, wollen die Macher_innen die Zeiten der AIDS-Krise in Erinnerung bringen und den damaligen Kampf gegen den Tod und die Ausgrenzung ehren. Diese Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Mitarbeiter_innen der AIDS-Hilfe Potsdam e. V. und den Studierenden der Hochschulgruppe UPride konzipiert.

Der CSD Potsdam 2016 ist eine gute Gelegenheit, das Konzept und das Team der Ausstellung erstmals vorzustellen.

Voranmeldungen sin erwünscht (per Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder telefonisch: 0331 951 30 851 bis zum 13.04.2016.


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