Gesundheitszieleprozess 2011

Die PDF-Datei.

Ziel 1: Die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Brandenburg ist durch geeignete Präventionsmaßnahmen gesenkt.


1.1. Der Wissensstand zu zeitgemäßer Aids-Prävention ist verbessert.Die Zahl der Multiplikatorinnen und Multiplikatoren ist erhöht.

1.1.1. Die aus der zielgruppenspezifischen Fragebogenaktion „Was weißt Du über Sex?“ gewonnenen Informationen fließen in Empfehlungen und Aktionen der Präventionsarbeitein:- Karten mit Informationen zu versch. STI liegen vor und werden an die Zielgruppe „Jugendliche“ verteilt.- Broschüren der DAH werden an MultiplikatorInnen im Schul- und Jugendbereich verteilt.- Eine Kooperation mit der Fachhochschule Potsdam (Bereich Medien/Design) wird angestrebt, um Materialien zielgruppenspezifisch zu gestalten.- Veranstaltungen und Internetseiten werden genutzt, um an die Eigenverantwortung in sexuellen Beziehungen zu appellieren.

Akteure

  • AG 1/AG 4 mit Unterstützung der SPI Forschung gGmbH Berlin


Indikator

  • vorliegende Empfehlungen werden in die Präventionskonzepte aufgenommen und umgesetztAnzahl der verteilten Medien, durchgeführten Veranstaltungen und Zugriffe auf Internetseiten


1.1.2. Die Flyer für Schwangere mit Informationen zum HIV-Test und –Beratungsangebot im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen werden über Beratungsstellen an die Zielgruppe verteilt.

Akteure

  • MUGV, MASF, AHP


Indikator

  • Versand und Verteilung der Flyer


1.1.3. Eine Fachveranstaltung zum Thema „sexuelle Gesundheit von jungen Menschen“ wird durchgeführt. Ziel: Gewinnung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Informationsaustauschzu STI und zum Umgang mit positiven Testergebnissen (Kommunikation).

Akteure

  • AG 1, MASF, Schwangerschaftsberatungsstellen, Sexualpädagogen


Indikator

  • Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Feedback


1.1.4. In Fortbildungsveranstaltungen der Jugendfeuerwehren werden die Themen gleichgeschlechtliche Lebensweisen, HIV/Aids und STI aufgenommen.

Akteure

  • AG 1/AG 4, MASF


Indikator

  • Anzahl der Veranstaltungen, der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, der Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Feedback


1.1.5. Verschiedene Möglichkeiten der Onlineprävention (Mythos oder Fakt – Teste dein Wissen zu HIV, Gayromeo – Health – Support) in den Zielgruppen werden genutzt. Die verschiedenen Zielgruppen werden in die Entwicklung der Projekte einbezogen. Soziale Netzwerke werden als Kommunikationsplattform genutzt.

Akteure

  • AG 1/AG 4 in Koop. mit dem für gleichgeschlechtliche Lebensweisen zuständige Ref. des MASF


Indikator

  • Schwangerenberatungsstellen Zugriffszahlen der User und die darauf bezogene Rückwirkung für Beratungs- bzw. Präventionsangebote



1.2. Zielgruppenspezifische Präventions- und Informationsangebote (für den MSM-Bereich, Migrantinnen / Migranten, die Deutschkurse an Volkshochschulen / Sprachschulen besuchen, Jugendliche, Inhaftierte) stehen zur Verfügung

1.2.1 . Flyer mit dem Angebot der MiMi-MediatorInnen liegen vor und werden verteilt.

Akteure

  • AG 3, AG 1


Indikator

  • Flyerauflage landesweite MediatorInnen- Einsätze und -Anforderungen


1.2.2. Einsatzmöglichkeiten für die MiMi-MediatorInnen werden unterstützt. Die Weiterfinanzierung der Koordination, Einsätze und Fortbildungen werden angestrebt.

Akteure

  • Fazit mit Unterstützung der AG 1


Indikator

  • Anzahl der Veranstaltungen und erreichten Personen


1.2.3. Fortführung des „Lümmeltüten“-Projekts mit landkreisspezifischen Informationen und Beratungshinweisen an alle SchülerInnen der 10. Klassenstufe im Rahmen der Schulabgangsuntersuchung.

Akteure

  • AG 1 in Zusammenarbeit mit den örtlichen GÄ


Indikator

  • Anzahl der verteilten Tüten


1.2.4. Landesspezifische Internetseiten mit dem Anspruch der Vermittlung von Wissen und Präventionsbotschaften stehen zur Verfügung

Akteure

  • AG 1 in Zusammenarbeit mit örtlichen GÄ


Indikator

  • Qualität der Seiten und Zugriffszahlen


1.3. Beratung mit freiwilliger Testung (vct-voluntary counselling and testing) werden häufiger durchgeführt und sind in ihrer Qualität verbessert.

1.3.1.Nach Möglichkeiten der kostenlosen Abgabe von Kondomen und Pille über die GÄ an Bedürftige wird gesucht.

Akteure

  • alle AG‘s, MASF,


Indikator

  • Ergebnisse der Runden-Tisch- Gespräche mit allen beteiligten Partnern, insb. MASF


1.3.2. Informationsveranstaltungen für Mitarbeiterinnen aus den Gesundheitsämtern zum HIV-Schnelltest mit praktischen Übungen werden durchgeführt

Akteure 

  • AHP in Zus.arbeit mit Dr. Güthoff


Indikator

  • Feedback der teilnehmenden Personen

Ziel 2: Eine bedürfnisgerechte Betreuung und Versorgung der HIV-Infizierten und an Aids-Erkrankten ist gewährleistet.

2.1. Die Sensibilisierung der Ärzteschaft hinsichtlich der Diagnostik und Beratung ist verbessert.

2.1.1 Die Erkenntnisse aus der Erhebung von Daten zur gesundheitlichen Situation von MigrantInnen („Gesundheit für alle“) fließen in Empfehlungen für die Bereiche Gesundheit und Soziales hinsichtlich zukünftiger Präventionsstrategien und Fortbildungsangebote ein.

Akteure

  • AG 3 in Kooperation mit Dr. Güthoff


Indikator

  • Umsetzung der Empfehlungen und Berücksichtigung der Inhalte bei Fortbildungen und in der ÖA


2.1.2. Zielgruppenspezifische Informationsveranstaltungen und Gespräche werden angeboten.Zum Thema Sucht und HIV-Risikomanagement werden Gespräche und Infoveranstaltungen durchgeführt.

Akteure

  • Herr Dr. Güthoff in Kooperation mit AG 1


Indikator

  • Anzahl der Veranstaltungen und erreichten Personen


2.1.3. Fortbildungsveranstaltungen für ärztl. und nichtärztlichem Personal im Gesundheits- und Pflegebereich werden angeboten. Sensibilisierung des Personals hinsichtlich der Indikatorerkrankungen für HIV.

Akteure

  • Herr Dr. Güthoff in Kooperation mit der AHP


Indikator

  • Anzahl der Veranstaltungen und erreichten Personen


2.1.4. Die Übersicht mit den Klinik-Standorten des HIV-PEPNotfalldepots ist bei den Rettungswachen des Landes bekannt und wird im Notfall in Anspruch genommen.

Akteure

  • MUGV, Ref. 23


Indikator

  • Nachfragen bei Notfalleinsätzen

Ziel 3: Den spezifischen Bedarfen von Migrantinnen und Migranten im Rahmen der gesundheitlichen Aufklärung, Betreuung und Versorgung im Bereich HIV/Aids wird Rechnung getragen.


3.1. Die gesundheitliche Aufklärung erfolgt kultursensibel und mit für Migrantinnen und Migranten niedrigschwelligen Angeboten.

3.1.1. Einsatzmöglichkeiten für die MiMi- GesundheitsmediatorInnen werden erschlossen und gesichert, die Weiterfinanzierung wird angestrebt (s.1.2.4).

Akteure

  • Büro der IntegrationsbeauftragtenProjekt FaZITRef. 21 MUGV


Indikator

  • Anzahl der Veranstaltungen, Erfahrungsbericht zu den durchgeführten Veranstaltungen


3.1.2. Ein Flyer mit den Angeboten der MiMi-MediatorInnen wird entwickelt und landesweit verteilt.

Akteure

  • FaZIT mit Unterstützung Büro IB und MUGV


Indikator

  • Anzahl der verteilten Flyer. Nachfragen/Anzahl der Veranstaltungen der MiMi- MediatorInnen


3.1.3. Die Jugend-Film-Tage werden in Zusammenarbeit mit Migrantinnen und Migranten durchgeführt.

Akteure

  • AHP und AG 3


Indikator

  • Anzahl der Veranstaltungen und erreichte Personen


3.1.4. Materialien für MigrantInnen, entwickelt von der DAH oder BZgA werden bestellt und in Gemeinschaftsunterkünften und über Integrationsdienste verteilt.

Akteure

  • AHP und AG 3


Indikator

  • Anzahl der verteilten Materialien und ggf. Rückmeldungen


3.1.5. Der in der AG 1 entwickelte Flyer für Schwangere zum HIVTest wird übersetzt und verteilt.

Akteure

  • AHP, FaZIT, Büro IB


Indikator

  • Druckauflage der in die vereinbarten Sprachen übersetzten Flyer


3.1.6. Erarbeitung (Überarbeitung) eines Gesundheitswegweisers zur psychosozialen Betreuung von MigrantInnen

Akteure

  • Büro IB, Arbeitskreis Gesundheit und Migration, Zuarbeit von AG 3


Indikator

  • Druckauflage und Verteilung des Wegweisers


3.2. Der ungehinderte Zugang zur Untersuchung und Behandlung ist erleichtert.

3.2.1 Schriftlicher Prüfauftrag an das MASF bezüglich der Berücksichtigung / Regelungen im Rahmen der neuen Verwaltungsvorschriften bei Problemsituationen hinsichtlich der Unterbringung von HIV-infizierten Asylbewerbern (am Bedarf und Einzelfall orientiert)

Akteure 

  • Abt. Soziales des MASF


Indikator

  • Ergebnis des Prüfauftrages

Ziel 4: Die Zahl der HIV-Neuinfektionen bei Männern, die Sex mit Männern haben (MSM) ist durch geeignete Präventionsmaßnahmen gesenkt.


4.1. Der Wissensstand zu zeitgemäßer Aids-Prävention ist verbessert. Die Zahl der Multiplikatoren ist erhöht.

4.1.1. Die aus der zielgruppenspezifischen Fragebogenaktion „Was weißt Du über Sex?“ gewonnenen Informationen fließen in die Präventionsarbeit ein.

Akteure

  • AG 4/AG 1 mit Unterstützung der SPI Forschung gGmbH Berlin


Indikator

  • vorliegende Empfehlungen werden in die Präventionskonzepte aufgenommen und umgesetzt


4.1.2. In Fortbildungsveranstaltungen der Jugendfeuerwehren werden die Themen gleichgeschlechtliche Lebensweisen, HIV/Aids und STI aufgenommen.

Akteure

  • AG 4 in Zusammenarbeit mit AG 1


Indikator

  • Anzahl der Veranstaltungen, der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, der Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Feedback


4.1.3. Verschiedene Möglichkeiten der Onlineprävention (Mythos oder Fakt – Teste dein Wissen zu HIV, Gayromeo – Health – Support) in den Zielgruppen werden genutzt. Die Zielgruppe wird in die Entwicklung der Projekte einbezogen. Soziale Netzwerke werden als Kommunikationsplattform genutzt.

Akteure

  • AG 4 in Koop. mit dem für gleichgeschlechtliche Lebensweisen zuständigen Ref. des MASF


Indikator

  • Zugriffszahlen der User und die darauf bezogene Auswirkung für Beratungs- bzw. Präventionsangebote


4.1.4. Die Mitglieder der AG 4 kennen die verschiedenen Ansätze der Präventionsarbeit und richten ihr Handeln daran aus.

Akteure

  • AG 4, externe Fachleute


Indikator

  • Durchführung eines WESeminars, ggf. Supervision


4.2. Präventions- und Informationsangebote für den MSM-Bereich stehen zur Verfügung

4.2.1. Fachveranstaltungen mit Initiativen und Vereinen im MSMBereich werden durchgeführt. Angebote von Gesundheitsseminaren für Mediatoren im MSM-Bereich sind über das Internet etabliert.

Akteure

  • AG 4 in Koop. mit dem für gleichgeschlechtliche Lebensweisen zuständigen Ref. des MASF


Indikator

  • Vernetzung der Initiativen und Vereine im MSM-Bereich. Anzahl der etablierten Internetangebote und Anzahl der User


4.2.2. Die Präventionskampagne der DAH und der BZgA „Ich weiß, was ich tu“ wird durch Brandenburger Akteure unterstützt und umgesetzt.

Akteure

  • AG 4, Vereine im MSMBereich


Indikator

  • durchgeführte Aktionen, Anzahl der Beratungskontakte


4.2.3. Landesspezifische Internetseiten mit dem Anspruch der Vermittlung von Wissen und Präventionsbotschaften stehen zur Verfügung

Akteure

  • AG 4 in Zusammenarbeit mit örtlichen Trägern (GA, Beratungsstellen)


Indikator

  • Qualität der Seiten und Zugriffszahlen


4.2.4. Die kostenlose Abgabe von Kondomen bei Veranstaltungen in der MSM – Szene in Brandenburg ist gesichert.

Akteure

  • AG 4


Indikator

  • Menge der verteilten Kondome und Anzahl der Veranstaltungen


4.2.5. Das Programm „Werde LOVE SEX SAFE - Boy | Girl“ wird als Peer – Education – Projekt durchgeführt.

Akteure

  • AG 4


Indikator

  • Zahl der LOVE SEX SAFE – Boy | Girls. Regionale Verteilung und Verankerung in den Zielgruppen


4.3. Beratung mit freiwilliger Testung (vct-voluntary counselling and testing) werden häufiger durchgeführt und sind in ihrer Qualität verbessert.

4.3.1 Die schwulen Berater des Gayromeo Health – Support werden supervisioniert. Dies geschieht im schwulen Kontext.

Akteure

  • AG 4


Indikator

  • Feedback der teilnehmenden Personen

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