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AIDS-Hilfe Lausitz endlich ordentliches DAH-Mitglied

Das 'AIDS-Hilfen-Hick-Hack' in Brandenburg findet vorläufig ein Ende

(red) Fast auf den Tag genau ein halbes Jahr nach ihrer Gründung ist die AIDS-Hilfe Lausitz nun doch als ordentliches Mitglied in die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) aufgenommen worden. Das gab die DAH am Mittwoch (21. November) in Berlin bekannt. Die Verzögerung resultiert aus einem Protest der dort bereits vertretenen Potsdamer AIDS-Hilfe (AHP) gegen die Aufnahme des Lausitzer 'Schwester-Verbandes'.

Dieter Herrmann, der die AHP auf Bundesebene in der DAH vertritt, trug bereits beim ersten Versuch der Lausitzer, Mitte des Jahres in den Dachverband aufgenommen zu werden, erhebliche Bedenken vor. Somit erfuhr der junge Cottbuser Verein kurz darauf, dass seiner DAH-Aufnahme prinzipiell nichts im Wege stände, vorbehaltlich einiger Klärungen mit der AHP. Nach übereinstimmenden Aussagen einiger Beteiligter fordere man unter anderem eine terretoriale Abgrenzung der Arbeitsgebiete beider AIDS-Hilfen. Dass das letztlich etwas mit der Vergabe und der Empfangsberechtigung von Fördermitteln zu tun habe, wollte man in Potsdam weder bestätigen, noch dementieren. Ein vom brandenburgischen Katte e.V. gemachtes kurzfristiges Vermittlungsangebot zwischen den Vereinen wurde noch vor wenigen Wochen von der AHP ausgeschlagen. Erst ein Treffen beider Parteien am Rande der CSD-Brandenburg-Arbeitsgruppentagung am 13. November in Potsdam brachte plötzlich die Sache wieder ins Rollen.