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Ein Projekt, zwei Umfragen: positive stimmen 2.0 ist gestartet!

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Mit dem partizipativen Forschungsprojekt "positive stimmen 2.0" möchten wir gemeinsam mit dem Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) an den Ergebnissen der ersten Umfrage im Jahr 2012 anknüpfen und aktuelle, vertiefende Informationen zur HIV-bezogenen Stigmatisierung und Diskriminierung erfragen. Ziel ist es, Handlungsstrategien für Organisationen, Politik und Verwaltung zu formulieren und damit einen weiteren wichtigen Beitrag gegen die Stigmatisierung und Diskriminierung von Menschen mit HIV zu leisten. Das Projekt enthält zwei Bausteine:

1. Peer-to-Peer-Interviews: HIV-positive Menschen interviewen HIV-positive Menschen zu ihren Erfahrungen mit Stigmatisierung und Diskriminierung. Interviewer_innen und Interviewte profitieren beide vom Austausch auf Augenhöhe. Bundesweit konnten Interviewer_innen mit HIV gewonnen werden, die die geplanten 500 Interviews ab jetzt bis voraussichtlich Ende 2020 – unter Einhaltung aller jeweils geltenden Coronaregeln – durchführen. Erstmals sind jetzt auch Videointerviews möglich. Los geht´s? Wer Interesse hat, sich von einem Peer interviewen zu lassen, sollte sich bei uns melden. Wir verbinden ihn_sie dann mit einem_einer Interviewer_in aus der Region.

Online-Umfrage: Der zweite wichtige Baustein ist eine Online-Umfrage, die 2000 Menschen mit HIV erreichen soll und bis Ende August 2020 online ist. Wir möchten damit anonym vertiefende Fragen ansprechen und insbesondere Menschen erreichen, die nicht im persönlichen Kontakt ihre Erfahrungen teilen möchten oder können.

Weitere Informationen zur Online-Umfrage findet ihr hier: onlineumfrage.positive-stimmen.de.

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