Das war der CSD Cottbus 2013

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 csdcottbus2014Unter dem Motto „Mein Name ist Mensch... und wer bist Du?“ wird auch in diesem Jahr ein Christopher Street Day (CSD) in Cottbus stattfinden. Zum fünften Mal in Folge gehen Menschen unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Frank Szymanski und der Stadtspitze auf die Straße, um zu zeigen, wie schön und vielfältig das Leben in Cottbus sein kann.

Hier in Cottbus gilt es Tabus zu überwinden und vielfältige Lebensformen und Akzeptanz zu fördern. Dabei soll auch das Cottbuser Umland einbezogen werden. Gerade im ländlichen Raum gestaltet sich die Situation für Homo-, Bi-, Trans- und Intersexuelle sowie Transgender schwieriger als in Großstädten.


Zum Cottbuser CSD möchten wir ein klares Zeichen setzen. Wir stehen für eine vielfältige Gesellschaft ohne Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und/oder Identität. Auch andere Formen der Ausgrenzung, wie Rassismus, Faschismus, Sexismus, Antisemitismus u.a. lehnen wir strikt ab. Alle, die diese Ziele teilen, laden wir ein, sich dem bunten Umzug am 21.09.2012 anzuschließen - Hand in Hand durch Cottbus.

Der Christopher Street Day setzt jährlich als Gedenk- und Demonstrationstag ein Zeichen gegen Homophobie. Erinnert wird an die Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und den Homo- und Transsexuellen in der New Yorker „Christopher Street“. In der Nacht vom 28. zum 29. Juni 1969 eskalierte die Situation. Infolge einer Razzia in der „Homo-Kneipe“ Stonewall Inn widersetzten sich die Gäste einer Festnahme durch die New Yorker Polizei, wodurch der Abend gewaltsam endete. Im Vorfeld kam es immer wieder zu Razzien, Festnahmen u.a. in Lokalitäten mit homosexuellem und/oder transvestitischem Publikum. Der auch als Stonewall-Aufstand bekannt gewordene Kampf um Gleichberechtigung gilt als Wendepunkt der Homosexuellen- bzw. der Queerbewegung.

Der CSD erinnert einerseits an den Stonewall-Aufstand, andererseits wird durch Kreativität und politische Statements darauf aufmerksam gemacht, dass auch heute noch Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und/oder Identität diskriminiert werden. Das Coming-Out in der Schule, dem Sportverein, in der eigenen Familie u.a. gestaltet sich oftmals schwierig. Dies spiegelt sich schon darin wider, dass Coming-Outs überhaupt erwartet werden. Zwar haben sich gesetzliche Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Institutionen gewandelt: es gibt die Lebenspartnerschaft, das Antidiskriminierungsgesetz, die Abschaffung des §175 StGB, Diversity-Management u.v.m. - dennoch sind in alltäglichen Lebenssituationen Ausgrenzung und Gewalt immer noch an der Tagesordnung. Deshalb gilt es immer wieder auf die Problematik aufmerksam zu machen.

Wir sehen uns auf der Straße zum 6. CSD Cottbus | Homophobie, Transphobie, Sexismus wegglitzern!



Homepage | Facebook | Der CSD Cottbus im amice - Archiv, dem schwul-lesbischen Gedächtnis Brandenburg

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