Todesmarsch-Museum im Belower Wald bei Wittstock (Dosse

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Das Museum im Nordwesten Brandenburgs nahe der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern steht zum 65. Jahrestag der Befreiung im Mittelpunkt der Gedenkveranstaltungen der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten. Eine neue Dauerausstellung wird dort am 16. April 2010 eröffnet. Die Erinnerung an den Todesmarsch ist auch für die Haftgruppe der Homosexuellen von großer Wichtigkeit: Zwei Rosa-Winkel-Häftlinge konnten nach ihrer Befreiung durch ihren Nachlass einen genaueren Blick auf ihren Lebensweg zulassen. Es handelt sich um den Arzt Bernhard Langer, über den weiter unten beim Außenlager Heinkel des KZ Sachsenhausen noch zu sprechen ist, und um den Lehrer Walter Timm, der in der Nachkriegszeit seinen Lebensmittelpunkt in der Prignitz fand und sich mit seinen Aktivitäten zum kulturellen Schaffen in den Altkreisen Wittstock, Kyritz und Pritzwalk einen weit über seinen Tod hinausreichenden Ruf erarbeiten konnte. Eine Gedenkveranstaltung im Belower Wald, die an das Schicksal der Rosa-Winkel-Häftlinge erinnern konnte, hat es bislang nicht gegeben. Allein im Rahmen einer Protest-Aktion gegen den Brandanschlag auf das Museum gab es eine kurze, improvisierte Rede, die an Walter Timm erinnerte.

16. April 2010, 14.00 Uhr, Belower Damm 1, 16909 Wittstock (Dosse)

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