Brandenburg kann auch Leuchtturm

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lss_bei_preisverleihung(Gaybrandenburg – Aktuell) Bis zuletzt blieb es spannend, wer beim Bundeswettbewerb Aidsprävention, "Neue Wege sehen, neue Wege gehen" zu den vierzehn nominierten Projekten gehören wird.
Dieser wurde zum zweiten Mal von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gemeinsam mit dem Verband der privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) 2010 ausgelobt.  Doch schon vor der feierlichen Preisverleihung in der Berliner Kalkscheune stand fest: Wer es bis Berlin geschafft hat, gehört wirklich zu den herausragenden, Beispiel gebenden Projekten, der Aidsprävention in Deutschland und kann mit Fug und Recht "Innovation" auf seine Fahnen schreiben.


Gesucht wurden Projekte, die sich auch thematisch neuen Herausforderungen stellen und so Innovation unter Beweis stellen. Dazu gehörten zum Beispiel die Themen von möglichst frühzeitigem Beraten und Testen, der Ansprache besonders schwer erreichbarer Gruppen und der Schutz vor anderen sexuell übertragbaren Infektionen als HIV.

 
Über 60 Institutionen und Träger haben sich beteiligt und innovative Projektideen, bereits angelaufene oder gerade beendete Projekte eingereicht. Vierzehn Projekte haben es schließlich bis zur Nominierung geschafft.

Die prämierten Projekte erhielten aus der Hand von Herrn Minister Dr. Philipp Rösler, die Statue des "Sirius" überreicht und auch die nominierten Projekte wurden als "Leuchttürme der Aidsprävention in Deutschland" feierlich geehrt und der Öffentlichkeit präsentiert.
Bis zur letzten Minute am 15.06.2010 um 16.00 Uhr gingen die Teilnahmebeiträge beim Bundeswettbewerb Aidsprävention unter dem Titel "Neue Wege sehen - neue Wege gehen!" ein. Die Veranstalter freuten sich über die beeindruckende Vielfalt der eingegangenen Projekte und Projektideen. Die rege Teilnahme zeigte, dass auch der zweite Bundeswettbewerb Aidsprävention auf fruchtbaren Boden gefallen ist und Aidsprävention in Deutschland viele Facetten aufweist.

Moderiert durch die TV Journalistin Astrid Frohloff machte die Preisverleihung deutlich und anschaulich: Aidsprävention findet in Deutschland zwar zum Teil unter schwierigen Rahmenbedingungen, aber auf sehr hohem Niveau und mit beeindruckender Innovationsbereitschaft statt. Die nominierten Projektträger erhielten von Jurymitgliedern Urkunden überreicht, die ihren Status als herausragende Projekte dokumentieren und "schwarz auf weiß" die Anerkennung der Jury für beeindruckende Leistungen in der Aidsprävention ausdrücken.

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Dazu gehörte auch das brandenburgische LOVE SEX SAFE – Projekt des Vereines Katte e.V. Neben diesem Verein hatten auch die Aidshilfe Potsdam und Gayradio1 aus Brandenburg, Wettbewerbsbeiträge eingereicht. Im Rahmen des LOVE SEX SAFE – Programms will Katte nun sein Safer Sex – Portal optimieren. Mit dem Wettbewerb „Ja, ich habe Sex – Deine Band packt aus“ und dem Facebook – Spiel „Mythen und Fakten über HIV/ Aids“ will das Team ab 1. Dezember 2010 – dem Welt – Aids – Tag – starten. Mit der Nominierung ist das  Programm jetzt offiziell „Leuchtturmprojekt der Aidsprävention in Deutschland“. Für das Team eine besondere Herausforderung. Fabian - LOVE SEX SAFE  - Mitarbeiter - stöhnt: „Wir haben echt noch ne Menge zu tun und dann so was. Aber freuen tut es ihn schon. Seit zwei Monaten kümmert er sich um die Internetseite. Neu ist dort eine Flyer - Kollektion die demnächst herauskommt. Auch die neuen T – Shirt – Designs stammen von ihm. Seit einigen Tagen zieren psychedelische Banner die Wissensseiten zu sexuellübertragbaren Krankheiten.
Die sechs prämierten Projekte wurden einzeln auf die Bühne gerufen und mit dem "Sirius" und einem Preisgeld in Höhe von jeweils 7.500 EUR ausgezeichnet. Jurymitglieder würdigten ihre Projekte mit einer Laudatio.
Zwei weitere Projekte erhielten Anerkennungspreise in Höhe von jeweils 2.500 EUR für ihre grundlegende und wichtige Arbeit und ebenfalls den begehrten "Sirius".
Quelle: Gib Aids keine Chance (PM)
Text: Adolar
Fotos: (1) Gewinner und Nominierte des Wettbewerbes, (2) Herr Dr. Volker Leienbach, vom Verband der privaten Krankenversicherung e.V. (PKV), (3) Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler, (4) Prof. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) - alle Gib Aids keine Chance (Bzga)

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