Neue Adressen in Potsdam

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Angebote zu Beratung + Test + Behandlung rücken näher zusammen
peasGayBrandenburg - Redaktion + 27. Dezember 2009) Gleich zwei deutliche Verbesserungen gibt es ab 2010 bei der Beratung, Testung und Behandlung von HIV und anderen sexuell-übertragbaren Krankheiten in Potsdam.
Voraussichtlich ab Februar 2010 wird im Gesundheitsamt Potsdam regelmässig ein Beratungsangebot speziell für Männer die Sex mit Männern haben eingeführt, bei dem man sich auch gleich kostenlos auf HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten testen lassen kann. In Kooperation mit Katte e.V. wird sichergestellt, dass den Ratsuchenden auch immer ein erfahrener schwuler Berater zur Seite steht.
Mit dem Umzug im März 2010 der Infektionsambulanz des Klinikums "Ernst von Bergmann", in das Hauptgebäude, Station C0 werden deutliche Verbesserungen ín der Behandlung und Betreuung von HIV - Patienten erreicht.  Diese Station führt als einzigste in Brandenburg HIV - Therapien durch. Seit Sommer 2009, steht nach der Zulassung zur Ambulanten Diagnostik und Versorgung von Patienten mit HIV/Aids, ein Team von insgesamt 3 Ärzten zur spezialisierten Versorgung von Patienten mit HIV und AIDS zur Verfügung.

Auch die IWWIT - Testtage, an denen der Verein Katte e.V. maßgeblich beteiligt waren haben eine "nachhaltige Wirkung" erzielt so Katte - Vorstand Jirka Witschak. Der Verein führte an zwei Tagen den HIV - Schnelltest in der Zielgruppe MSM im Gesundheitsamt Potsdam durch. Dabei waren über zwanzig Testwillige erschienen. Auffällig ware die geringe "Berührungsangst" der Zielgruppe mit dem Gesundheitsamt. In den Beratungen zum Schnelltest wurde deutlich das viele Ersttester bewusst das MSM - nahe Angebot gewählt haben.

Ergebnis des Gesprächs war  das Angebot des HIV - Tests für schwule Männer im Gesundheitsamt Potsdam auszubauen. Ab Februar soll das Test-Angebot einen festen Platz im Angebot des Potsdamer Gesundheitsamtes haben. Es stehen zwei schwule Berater von Katte e.V. zur Verfügung. Die Ärzte des Gesundheitsamtes können bei Bedarf dann den Impfstatus auffrischen und stehen für einen evtl. erforderlichen HIV - Bestätigungstest zur Verfügung.

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Aidshilfe (DAH), sollen für die Testangebote bis zu zwei weitere Mitarbeiter ausgebildet werden. Der Verein hofft bis Ende des Jahre 2010 damit ein schlagkräftiges Team zur Verfügung stellen zu können. Dieses Angebot wird auch landesweit ausstrahlen, da ist sich der Verein sicher. Eine Zusammenarbeit mit Trägern vor Ort ist dabei unerlässlich, so Jirka Witschak.
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Lastete in der Vergangenheit die alleinige Zuständigkeit der HIV - Behandlung und Versorgung bei dem Leiter der Infektionsbteilung, OA Dr. Wolfgang Guethoff stehen nunmehr mit Dr. Ines Liebold und Dipl.-med. Manuel Wittmiß zwei weitere Ärzte zur ambulanten Diagnostik und Versorgung von Patientinnen und Patienten mit HIV zur Verfügung.pdf 3011_folder_gat_final 28/12/2009,00:02 577.57 Kb

Im Gespräch mit Katte-Vorstand Carsten Bock betonte Dr. Guethoff die enormen Verbesserungen, die sich in der Versorgung für die Patienten nun ergeben, da mit der Festlegung des Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Richtlinie der Ambulanten Behandlung im Krankenhaus nunmehr die Möglichkeit besteht, umfassende differentialdiagnostische Massnahmen zu HIV und korrespondierenden Erkrankungen mit HIV im Krankenhaus durchzuführen und abzurechnen. Der Beschluss ist im Wortlaut im Bundesanzeiger (BAnz. Nr. 140 (S. 3 360) vom 16.09.2008) nachzulesen.

pdf 2008-06-19-116b_hiv-aids_banz 28/12/2009,00:01 466.31 Kb
OA Dr. Guethoff erläuterte zum einen den schon lange geplanten Umzug der Infektionsambulanz in das Haupthaus des Klinikums Ernst von Bergmann im März 2010. So wird die jetzige Infektionsabteilung in die ehemalige Intensivstation C1 einziehen und die Infektionsambulanz in die ehemaligen Laborräume darunter, (Station C 0 ) Wird Anfangs der Zugang noch über den Haupteingang des Haupthauses bestehen, soll jedoch spätestens ab 2011 mit der Umgestaltung des Innenhofes der Poliklinik auch ein eigener Zugang direkt von dort zu der Untergeschoss-Ebene mit der Impfsprechstunde und der Infektionsambulanz im Klinikum bestehen.

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