Zivilcoragepreis an Dr. Judith Butler

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Ihre Bücher tragen Titel wie „Das Unbehagen der Geschlechter“ oder „Die Macht der Geschlechternormen und die Grenzen des Menschlichen“. In den letzten 19 Jahren hat sie sich einen hervorragenden Ruf erarbeitet, sie fasziniert, ihre Theorien sind Popkultur.

Mit knapp 55 Jahren ist die amerikanische Philosophin und Literaturwissenschaftlerin Judith Butler ein Star der Philosophie. Sie lehrt vergleichende Literaturwissenschaften und Rhetorik an der University of Berkeley. Butlers zentrale Theorien beziehen sich auf Macht, Sexualität, Geschlechter und Identität. Sie hat den Weg für die Queer-Theory geebnet, indem sie eine grundsätzliche Kritik an der Selbstverständlichkeit der Heterosexualität formulierte. Sie wirbelte Staub auf, in dem sie die Strategien des Feminismus als halbherzig entlarvte. Und sie setzte sich unüberhörbar gegen die Kriegspolitik der letzten US-Regierung ein.

Gegenwärtig kreisen ihre Theorien auch um die Frage, wie queere Politik aussehen könnte, wenn sie Teil einer Friedensbewegung wäre. Am 19. Juni erhält Judith Butler den Zivilcouragepreis des CSD Berlin.

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