"Carsten" ist Schuld

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dsc01780.jpg(carbo) Nun, dass ich an allem möglichen und unmöglichen Schuld bin, selbst dann wenn ich weder anwesend noch sonst irgendwie beteiligt war, daran habe ich mich ja schon lange gewöhnt, Nein dass regt mich eignetlich kaum noch auf.

Aber nun soll ich auch noch am Wetter Schuld sein? Der Stern schreibt heute:

... Doch mit dem Frühlingsommer ist nun Schluss. Erstmal. Schuld daran ist "Carsten".

Dieser April brach alle Rekorde - erstmals seit Beginn regelmäßiger Wetteraufzeichnungen, berichtete der Deutsche Wetterdienst (DWD) ungläubig, hat ein Einzelmonat sowohl in Sachen Temperaturen, Trockenheit und Sonnenscheindauer neue Rekordwerte gesetzt. Grund dafür waren zahlreiche Hochdruckgebiete über Deutschland, die Wolken und Regen auf Distanz hielten. Den Deutschen war's recht - sie genossen den vorgezogenen Sommer. Freibäder, Badeseen und Flüsse hatten Hochkonjunktur.

"Carsten" rettete die Bauern
Mit der Trockenheit stieg auch der Bierdurst: Einige der großen Brauereien verzeichneten im Vergleich zum Vorjahresmonat zweistellige Absatzsteigerungen. Was des einen Freud', ist des anderen Leid: Die Bauern schlugen Alarm. Sie befürchteten, dass ausgetrocknete Flussbetten und verdörrte Böden die Preise für Lebensmittel in die Höhe treiben würden.
Doch ein Tief namens "Carsten" rettet die Bauern und verpasst Deutschland eine kalte Dusche: Mit kalter und feuchter Atlantikluft im Schlepptau zieht es über das Land und ließ es am Wochenende schon im Süden ordentlich regnen - und seit heute auch in ganz Deutschland. Meteorologe Helmut Malewski vom DWD sagt: "Bei immer wieder auftretenden Regenfällen und Temperaturen, die sich zumeist unterhalb der 20-Grad-Marke bewegen, kann sich die Natur von der andauernden Trockenheit wieder erholen."

dsc01781.jpgMit dem "Frühsommer" ist's erst mal vorbei
Die Bauern sind beruhigt, vor allem in Schleswig-Holstein. Dort meldete der Deutsche Wetterdienst über Nacht Niederschlagsmengen zwischen 3,7 Millimeter und 8,6 Millimeter. Maike Newe vom Bauernverband in Rendsburg meint: "Das reicht noch nicht". So seien besonders die Böden in der Geest ausgedörrt. "10 bis 20 Millimeter Regen wären super. Aber nicht in zwei Stunden, sondern als leichter Landregen. Sonst kann es zu Erosionen kommen."

Newes Wunsch scheint sich zu erfüllen, denn "Carsten" bleibt wohl noch etwas. Wechselhaft mit Regenfällen und kühl soll es laut Vorhersage des DWD nun werden. Das Sommermärchen im Frühling - es scheint erst einmal vorbei zu sein. Denn bis nach dem Muttertag am 13. Mai soll sich das Wetter nicht ändern. ...
Tja, vielleicht merkt man sich das gleich für die Zukunft: "Carsten ist Schuld", da kann man doch eine Menge Zeit sparen und sich aufs wesentliche beschränken.
In diesem Sinne: Ich bekenne mich schuldig.

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