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rosawinkel



Gedenkveranstaltung und Kranzniederlegung

Durch die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und des Internationalen Sachsenhausen Komitees am ehemaligen KZ Außenlager „Klinkerwerk“ an der Lehnitzschleuse

Montag, 24.04. 2017 um 10:00 - 11:00 Uhr



„75 Jahre danach - Zur Verfolgung der Opfergruppe der Homosexuellen in Sachsenhausen und Oranienburg"

Im Konzentrationslager Sachsenhausen waren zwischen 1936 und 1945 über 1.000 Männer aufgrund ihrer tatsächlichen oder vermeintlichen Homosexualität inhaftiert, mindestens 600 von ihnen haben nicht überlebt. Im Sommer 1942 wurden im Rahmen einer konzertierten Mordaktion mindestens 100 Homosexuelle, Häftlinge und Zwangsarbeiter, im KZ Außenlager Klinkerwerk Oranienburg brutal gequält und ermordet. 75 Jahre danach wollen wir uns im Rahmen eines Workshops mit der Verfolgung der Opfergruppe der Homosexuellen in Sachsenhausen und Oranienburg befassen. Es wurde im Januar eine Zusammenarbeit aufgebaut mit der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Sachsenhausen, der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, dem CSD Potsdam und Katte e.V. und dem LSVD Berlin- Brandenburg, dem Gesprächskreis Homosexualität-Ev. Advent-Zachäus-Kirchgemeinde Berlin.

Hier geht es zum Programm

Sonnabend, 29. April 2017 10:00 - 17:30 Uhr



Kranzniederlegung und Ehrung der schwulen Opfer des Nationalsozialismus
im Gedenken an den Jahrestag der Befreiung (8. Mai 1945) Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen (Oranienburg, Gelände des Zellenbaus)

Am 24. September 1988 legten wir erstmalig in der Nationalen Mahn- und Gedenkstätte Sachsenhausen am ehemaligen Krematorium mit der Plastikgruppe vom DDR-Nationalpreisträger Prof. Waldemar Grzimek ("Station Z") für die homosexuellen KZ-Opfer einen Kranz und Blumen nieder. Und seit dem ehren wir alljährlich am Samstag nach dem „Tag der Befreiung“ am 8. Mai 1945 in Sachsenhausen die homosexuellen Opfer mit einer Kranzniederlegung. Eine Gedenktafel speziell für die Gruppe der „Rosa-Winkel-Häftlinge“, gab es nicht. Die homosexuellen Opfer wurden nach 1945 totgeschwiegen. Die KZ-Gedenkstätten in der DDR, wie auch in der Bundesrepublik, weigerten sich, der Opfergruppe der Homosexuellen wenigstens eine Gedenktafel zu widmen. Auch die Anerkennung als Opfergruppe des Nationalsozialismus blieb ihnen verwehrt. Von einer Rehabilitierung ist ganz zu schweigen. Am Totensonntag, 22. November 1992 wurde auf Initiative unseres Gesprächskreises eine Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des NS angebracht und feierlich enthüllt.

13. Mai 2017 - 14:00 Uhr


Träger und Projektkoordination

AG Queergrün Brandenburg und Berlin

Uwe Fröhlich

0170 684 99 75

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