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Ohne Mut geht hier nichts!

aaigFoto: www.csd-cottbus.info / Stefan Fiedler

„Ohne Mut geht hier nichts!“
Lesbisch, schwul und trans* in Brandenburg gestern und heute

Eine Wanderausstellung des Instituts Soziale Arbeit der BTU Cottbus-Senftenberg, des Vereins Lola für Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern und der Amadeu
Antonio Stiftung

Bislang gibt es wenig Wissen über lesbische, schwule und trans* Persönlichkeiten, die in der Region des heutigen Bundeslandes Brandenburg leb(t)en und wirk(t)en. Welche (kritischen) Vorbilder gibt es? Wie organisierten sich Schwule, Lesben und trans* Personen zu Zeiten der Weimarer Republik – und wie in der DDR? Welche Erfahrungen der Repression und Verfolgung mussten sie während der Zeit des Nationalsozialismus machen, welche Spuren des Widerstands finden sich? Und: Wie lebt es sich heute schwul, lesbisch oder trans* in den Städten und Dörfern des Landes? Wie organisieren sich Lesben, Schwule und trans* Menschen gegenwärtig, wie steht es um Anlaufstellen und Begegnungsräume?

Diese Ausstellung lädt dazu ein, sich mit dem Lebensalltag und der Emanzipation, mit dem Mut, den Kämpfen und Überlebensstrategien, mit der Diskriminierung und Verfolgung von Lesben, Schwulen und trans* Menschen in der Region des heutigen Bundeslandes Brandenburg zu beschäftigen: von der Zeit des Kaiserreichs bis in die Gegenwart.

Ausstellung bis 20.08.2020

Landeszentrale politische Bildung
Heinrich-Mann-Allee 107, Haus 17, Eingang: Friedhofsgasse
14467 Potsdam

Montag - Mittwoch, 9:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag - Freitag, 9:00 - 15:00 Uhr

Öffentliche Führungen finden am Freitag, den 27.03. um 10:00 Uhr und am Dienstag, den 28.04. um 17:00 Uhr statt.

Eintritt frei


Zu den zentralen Beteiligten:
Die historischen Teile der Ausstellung werden konzeptionell verantwortet von: Stella Hindemith (Lola für Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern), Prof. Dr. Christiane Leidinger (Hochschule Düsseldorf), Prof. Dr. Heike Radvan (BTU Cottbus) und Dr. Julia Roßhart (freischaffende Wissenschaftlerin und Lektorin, Berlin). Die Konzeption und inhaltliche Erarbeitung des aktuellen Teils der Ausstellung verantworten Christine Matt (MA, BTU Cottbus) und Heike Radvan. Inhaltlich erarbeitet wurden alle Texte von Dr. Julia Roßhart, unterstützt und ermöglicht durch Aktivist_innen, Zeitzeug_innen, Studierende und Wissenschaftler_innen. Gesamtkoordination und -organisation: Christine Matt, M.A.; Projektleitung: Prof. Dr. Heike Radvan. Die Erarbeitung der Wanderausstellung ist ein Projekt des Instituts Soziale Arbeit der BTU Cottbus-Senftenberg, des Vereins Lola für Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern und der Amadeu Antonio Stiftung; gefördert durch Lottomittel des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und amilie des Landes Brandenburg (MASGF) und durch die Landesgleichstellungsbeauftragte Monika von der Lippe.