Original Grachtengrün

Warum man nach Amsterdam fahren muss, um Blumenkübel zu streichen

Grachten Gruen 

Sei stolz! - UPride für queere Studierende in Potsdam

leiterinnen

Cooler Umgang mit Transsexualität

Mord in der Posthofstraße

Vor 33 Jahren wurde der Kellner Hans-Peter Schmeißer in Potsdam ermordet. Nun versucht das LKA Brandenburg, den Fall doch noch zu lösen.
Mord

RBB - Der alte Fritz und die Frauen

Brandenburg - Aktuell zum Welt-Aids-Tag

RBB - Jannes vorgestellt

RBB Brandenburg aktuell anläßlich des Internationalen Tages gegen Homo- und Trans*phobie

RBB Vorgestellt: Christian Hartphiel

Draussen sangen die Vögel

kwhstammtisch[Königs Wusterhausen] Wir schreiben das Jahr 1998, Frank Sinatra war gerade gestorben. In einem Weinladen in Königs Wusterhausen, nahe Berlin, stand der schwule André hinterm Tresen und wartete auf Kundschaft. Als er wohl gerade an Männer dachte, ging die Tür auf und vier Jungs kamen herein. Wenn man vom Teufel spricht! Sie waren jung, knackig und sahen extrem gut aus. André konnte sein Glück kaum fassen, seine Hände begannen zu zittern. Er musste sich an der Kasse festhalten, um nicht in Ohnmacht zu fallen. Es stellte sich heraus, dass sie

Die Brandenburgische Kampflesbe

elberskirchenhhhhhnbnnnkk(88(7(gayBrandengaAls Ansammlung von Dörfern rund um ein Kloster entstand Rüdersdorf im 13. Jahrhundert auf dem Grundbesitz eines Mönchsordens. Die umliegenden Wälder wurden später zu einem beliebten Jagdrevier des brandenburgischen Kurfürsten. 1908 entdeckte der Stummfilm die reizvolle Region und die Kalksteinbrüche, der Ort selbst und seine Seen wurden von bekannten Regisseuren und Darstellern fortan als Freiluftatelier genutzt. Doch die Geschichte dieser Kleinstadt besteht nicht nur aus frommen, dekadenten und stummen Meilensteinen. Sondern auch aus einem lesbischen. Unsere Heldin zog 1920 in die Stadt. Johanna Elberskirchen, selbstbewusste und offen mit ihrer Freundin zusammen lebende Lesbe, war streitbar, laut und kämpferisch. Geboren in Bonn, studierte sie zunächst Medizin und Jura in der Schweiz, da Frauen zur damaligen Zeit der Besuch deutscher Hochschulen verboten war. Anfangs noch unter einem männlichen Pseudonym verfasste sie Bücher und Zeitschriftenartikel. Die heute leider nur noch wenigen bekannte Sozialdemokratin gilt als bedeutendste Homosexuellen-Aktivistin der Historischen Frauenbewegung. Als eine der wenigen Frauenrechtlerinnen trat sie offen für die Frauenliebe ein und engagierte sich u. a. in der Weltliga für Sexualreform und neben Sexualforscher Magnus Hirschfeld im „Wissenschaftlich-humanitären Komitee“, der weltweit ersten Organisation, die gegen antihomosexuelle Strafgesetze eintrat und die Öffentlichkeit über das Wesen der – hauptsächlich schwulen – gleichgeschlechtlichen Liebe aufklärte.

Mädchen in Uniform

Maedchen_in_Uniform(gayBrandenburg - Land und Leute) Zeugnisse lesbischen Lebens in Potsdam finden sich deutlich weniger, da diese ja ohne Militärdienst meist keine Zeiten der Trennung durch Briefe ersetzen mussten. Das bekannteste Beispiel einer lesbischen Beziehung in Potsdam war sicherlich die 1888 geborene Christa Winsloe. Da ihr Vater Offizier in der preussischen Armee war und ihre Mutter früh verstarb, kam sie in das 1902 eingeweihte Auguste-Victoria Stift unterhalb des Pfingstberges.

Die Erfahrungen ihrer Jugendzeit dort verarbeitete sie dann in der Erzählung "Gestern und Heute" welche 1930 erschien und so erfolgreich war, dass sie schon ein Jahr später am Originalschauplatz dem Auguste-Victoria-Stift (der späteren KGB Zentrale von Deutschland) unter dem Titel "Mädchen in Uniform" das erste Mal verfilmt wurde.

Bei uns haben schwule WG's Tradition

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(gayBrandenburg - Land und Leute) Während aus der Anfangszeit Potsdams so gut wie keine Zeugnisse schwulen Lebens in Potsdam erhalten geblieben sind, änderte sich das in der Zeit der Aufklärung unter Friedrich dem II. als König. Dabei war das schwule Leben in Potsdam nicht nur von den eifersüchtigen Zänkereien des schwulen Königs und seines ebenfalls schwulen Bruders Heinrich geprägt. Zumeist war Potsdam als Garnisonstadt nun Heimat für viele kriegsdienstbedingt von ihren Freunden getrenntlebenden Partnern, welche diese durch unfangreiche Briefwechsel zu überbrücken versuchten. 3 Exemplarische Beispiele wollen wir hier anführen.

Out of Friesack

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In einer Kleinstadt wirst Du gemocht oder runtergemacht

(gayBrandenBurg - Land und Leute)
Marik weist aus dem Fenster zur Backsteinschule rüber. Seine dunklen Augen und Haare bleiben unterm schwarzen Basecap fast verborgen. Neulich hätten ein paar Teenies „Ihr seid schwul“ an die Haltestelle gesprüht. Das galt Thomas und ihm, glaubt er. „Ist ja ’ne Feststellung, keine Beleidigung.“ Sollten sie es anders gemeint haben – ihr Problem. Marik kennt mit seinen 20 Jahren das Getue der Kleinstadt. Hier, in Wusterhausen/Dosse im Nordwesten Brandenburgs, wisse er, woran er ist. „Ich habe in den Nestern hier noch nie so miese Anmachen erlebt wie manchmal schon in Berlin, so mit ’Alte Schwuchtel!’ und einem Guss Wasser im Nacken“, erzählt er. Ins Klischee will das nicht passen. Aber er weiß, dass es auch hier draußen anders sein kann. „In der Kleinstadt, da wirst du gemocht oder runtergemacht.“ Als ziemlich selbstbewusster Typ mit Charme und Ideen gehörte er immer zu den ersteren. Widerstand zwecklos.

Queeres Kino//Anwesenheitspflicht

manuel_schubertMeine schwule Film-Sozialisation, das datiert kurioserweise auf das Jahr 2006. Knapp drei Jahre war ich da schon „mit Kino beschäftigt“. Hatte erste Filmkritiken geschrieben, oder es versucht zu tun. War filmsüchtig, jede Woche sechs Filme im Kino. Das wurde mein Sport; Fußball, Sportstudio, Kirchengruppe, Greenpeace – der Mist interessierte mich nicht. Kinofilm - das war meine Religion, das ist es wohl heute auch noch. Doch schwules Kino, lesbisches Kino, queeres Kino, „nicht-heterosexuelles“ Kino, wie auch immer man es bezeichnen will - ich hatte es noch nicht bewußt auf dem Schirm. Ich war offen schwul, vögelte mich durch Berlin, ging in Clubs, trug den Regenbogen an der Jacke, ging zum CSD.

Die Frau in mir

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Nach 23 Jahren feiert Lara ihren ganz persönlichen Frauentag

(gayBrandenburg - Land und Leute) "Richtig verstehen kann das keiner, der nicht in meinem Körper steckt“, sagt Lara über ihre Transsexualität.

Seit sie bewusst denken konnte, hat sie es aus tiefster Seele gehasst: das Ding zwischen ihren Beinen. Dieses nutzlose, irritierende Stück Fleisch. Wenn Lara von ihrem Penis spricht, sagt sie meist „ meine Männlichkeit“. Und es klingt wie „mein Makel“. „Innerlich fühle ich so, dass das gar nicht da sein darf.“

Manchmal gehe ich wie Königin Beatrix durch das Dorf

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Über Dorf und Luch ziehen vorm Winter die Kraniche gen Süden. Doch Thilo und René Christ wollen nicht fort. Im Gegenteil. Sie sind angekommen hier in Sieversdorf, einem Ort mit gut 600 Einwohnern auf der Grenze zwischen Ostprignitz und Westhavelland. Sie könnten auch gar nicht weg. Thilo muss die Torte zum 70. von Nachbarin Renate machen. Im Dorf heißen sie „die zwei Jungs“ mit ihren 45 und 41 Jahren. Die Kate mit der kleinen Regenbogenfahne nennen sie „Rentnersitz“. Vorm Fenster, im schmalen Gartenwinkel, picken Holländische Zwerghaubenhühner mit aberwitziger Tennisballfrisur.

Schwule Nonnen gegen Aids

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Ganz zart trägt Tino mit dem Pinsel die weiße Farbe rund um die Augen auf. Über die Brauen setzt er Glitzerpünktchen. Auf die blutrot geschminkten Lider kommen imposante Kunstwimpern - Tinos Handgriffe sind gekonnt. Mit jedem Pinselstrich scheinen seine Augen mehr von innen zu leuchten. So, als würde jede neue Make-up-Schicht ihn noch stärker machen, als er ohnehin schon ist. Denn Seelenstärke besaß Tino schon immer. Schon als Schüler ließ sie ihn immun werden gegen die Handgreiflichkeiten und brutalen Zoten der Drewitzer Jungs, die über Tinos weibliche Seite lästerten. Und die ihm bisweilen sogar wünschten, er möge irgendwann Aids kriegen und zugrunde gehen, "an dieser Schwulen-Krankheit".

Russland ist noch nicht reif für CSDs!

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Holger Wicht mit La Sky - Vertretern. Dem russischen HIV/ Aids - Präventionsverband

In Russland ist Homosexualität etwas sehr Privates, das man nicht nach außen trägt. Die Gesellschaft ist homophob, der CSD in Moskau endete immer wieder mit Festnahmen und Gewalt. Wie kann man daran etwas ändern? Ein Gespräch mit den Machern der Ausstellung „Männer wie wir“.

Ende November zeigte ICH WEISS WAS ICH TU im Berliner Axel Hotel die Ausstellung „Männer wie wir“ mit Fotos von russischen Fotografen. Die Ausstellung entstand auf Initiative der russischen HIV/Aids-Präventionsorganisation LaSky. Die Organisatoren und zwei der Fotografen verbrachten eine Woche in Berlin. Wir sprachen mit Andrej Bjeloglazow (Leiter von La Sky Russland), Iljah Kurmajew (Leiter von La Sky St. Petersburg) und dem Fotografen Sergej Wassiljew.

 

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