Rechts- und Lebenssituation von LSBTIQ* in Russland

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Dutzende Jugendliche haben sich am Dienstagvormittag, den 30. Juni 2013, vor dem Gebäude des russischen Parlaments versammelt. Sie sehen kräftig und sehr aggressiv aus. Einige von ihnen tragen Masken, Uniform in Tarnfarben und schwere Stiefel. Das Ziel ihres Hasses ist eine kleine Gruppe von Aktivisten für die Rechte von LSBTIQ*. An diesem Tag wird in Russland über das Gesetz diskutiert, welches "Schwulenpropaganda" verbieten soll. Die Gegner dieses Gesetzes wollen an diesem Tag gegen das Gesetz protestieren, werden jedoch sofort angegriffen und mit faulen Eiern beworfen. Die Polizei mischt sich lange nicht ein, dann beginnt sie, die Aktivisten festzunehmen. Als der Polizeibus mit den Festgenommenen wegfährt, beginnen die aggressiven Jugendlichen eine regelrechte Jagd auf die verbliebenen Homosexuellen.

Rechts- und Lebenssituation LSBTIQ* in Syrien

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Nordsyrien vor ein paar Monaten. Der junge Kämpfer hat Augen wie Samt und einen für Rebellen eher ungewöhnlichen Geschmack. Er trägt Tanktop, Lederarmbänder, Baseballmütze, Jeans mit Union- Jack-Sticker. Und Handschellen. Handschellen? "Er ist schwul", sagt Mahmud H.(Name geändert): "Schwule lieben Accessoires." Mahmud, Journalist, 37, ist selbst schwul. Und er ist Syrer. Er weiß, dass Sätze wie dieser lebensgefährlich sind. Für ihn wie für den anderen. Deshalb hat er ein Schwulen-Magazin im Internet herausgegeben. Das erste in Syrien, vielleicht im ganzen Nahen Osten. "Mawaleh". Nüsse. https://mawaleh.net/

Rechts- und Lebenssituation von LSBTIQ* in Armenien

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Wie zu Sowjetzeiten, so ist auch heute das Thema sexuelle Orientierung in der armenischen Gesellschaft ein Tabu. Wer von den traditionellen Vorstellungen abweicht, muss zwar offiziell nicht mit Gefängnis, aber mit gesellschaftlicher Ächtung und mit Gewalt rechnen.

So zum Beispiel die unter dem Namen Tsomak bekannte Künstlerin musste im Sommer 2013 aus Armenien fliehen, weil sie sich ihres Lebens und Gesundheit nicht mehr sicher sein konnte. Ihr Club "Do it yourself"(DIY) im Stadtzentrum Jerewans war ein Treffpunkt der kleinen LSBTIQ*-Szene der Stadt. Am Morgen des 8. Mai 2012 warfen drei Jugendliche Brandsätze in den Pub.

 

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