Richtlinien zur ehrenamtlichen Arbeit

Ehrenamtliche Projektarbeit stärken

Die Motive eines ehrenamtlichen Engagements in einem Projekt, welches sich um lesbische, schwule oder trans - Bedürfnisse und Bedarfe kümmert sind so divers wie die Menschen selbst, dennoch sind alle gleich wertvoll für diese Projekte und im weiteren Sinne für unsere ganze vielfältige Gesellschaft: Sei es die soziale Überzeugung, die persönliche Erfahrung mit Diskriminierungen, der Wunsch, gebraucht zu werden, Interesse an politischen Veränderungen, Selbstverwirklichung oder einfach eine unbändige Freude an der Veränderung des Alltags und unserer immer vielfältiger werdenden Gesellschaft.

Beim Ehrenamt hat sich längst ein Paradigmenwechsel vollzogen: War es in den 90er Jahren noch ein Einsatz für die allgemeine Gleichstellung von Lesben und Schwulen, hat unser bürgerschaftliches Engagement mittlerweile oft Projektcharakter bekommen. Wir interessieren uns für einzelne Betätigungsfelder, die die unterschiedlichen Bedürfnisse und Bedarfe von lesbischen, transidenten, bisexuellen und schwulen Menschen widerspiegeln. Diese Projekte können die Beratung in verschiedenen Zielgruppen unterstützen, bei Themen wie Coming-out, HIV/Aids, Regenbogenfamilien, Alter oder Gewaltprävention. Des Weiteren ist die Öffentlichkeitsarbeit ein weites Feld möglicher Betätigung, sei es bei der Erstellung von Printmedien, der Administration von Internetangeboten oder die Betreuung von Informationsangeboten in sozialen Netzwerken.

Diese vielfältigen Projekte entsprechen unseren persönlichen Interessen und stimmen mit unseren eigenen Fähigkeiten und unserem know-how überein. Dies tun wir aber vor allem selbstbestimmt und selbstverantwortlich.

Der Zeitfaktor spielt bei unserem ehrenamtlichen Engagement eine wesentliche Rolle. Deshalb ist es uns wichtig unser Betätigungsfeld und die dafür benötigte Zeit möglichst genau zu definieren. Eine Überforderung aufgrund von Zeitmangel gefährdet das Projekt und damit das Anliegen.
Der LV Bündnis faires Brandenburg e.V. unterstützt lesbische, schwule und transidente Menschen, die mit ihrer Kreativität Impulse für Neues und Überraschendes setzen können. Gemeinsame Projekte werden genau besprochen und schriftlich fixiert. Das Miteinander findet auf gleicher Augenhöhe statt. Beide Seiten ergänzen sich künstlerisch, organisatorisch und inhaltlich. Ziel der Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements durch den LV Bündnis faires Brandenburg e. V. ist es, die lesbische, transidente oder schwule Identität des Einzelnen zu stärken und damit positive Rollenvorbilder in Brandenburg zu schaffen.

Der LV Bündnis faires Brandenburg e.V. unterstützt LSBT-Projekte in ganz Brandenburg. Dazu werden die Möglichkeiten der Unterstützung vorab genau definiert. Die Möglichkeit einer Unterstützung ehrenamtlicher Projektarbeit steht allen Interessierten verbands-, vereins-, und gruppenübergreifend zur Verfügung.

Bevor die Beteiligten sich auf ein Projekt einigen, wird vorab ausgelotet, ob mit dem Konzept des Projektes auch die Ziele und die gewünschten Zahlen der Teilnehmenden erreicht werden können und ob die finanziellen Voraussetzungen für die Umsetzung des Projektes geschaffen werden können.

Bei Missverständnissen und Meinungsverschiedenheiten über die Arbeit zu den einzelnen Projekten zwischen den ehrenamtlich Agierenden und dem LV Bündnis faires Brandenburg e. V. sollten beide Seiten eine Mediation anstreben.

 

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