Rechts- und Lebenssituation von LSBTIQ* auf den Philippinen

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Manila

"Hass ist schlecht“ Diesen Slogan trägt ein junger Demonstrant auf dem Gay Pride in Manila. Diese Lesben- und Schwulenparade gibt es seit 1994 in der Hauptstadt des südostasiatischen Inselstaates. Akbayan steht für „Lege den Arm um die Schultern des anderen“ und ist die sozialistische Partei der Philippinen.

Neben dieser Partei, die sich für Homosexuellenrechte einsetzt, gibt es mehrere Bürgerrechtsorganisationen wie „Lesbische Anwältinnen“, „Amnesty International“, oder die „International Gay and Lesbian Human Rights Commision“.

Obwohl das Land sehr katholisch geprägt ist, sind laut einer repräsentativen Umfrage 73% der Philippiner der Meinung, dass Homosexualität durch die Gesellschaft akzeptiert werden sollte.

Nicht nur die LSBT - Bewegung agiert weltweit, sondern auch die Gegner eines freieren Umgangs der Gesellschaft mit Minderheiten, die nicht der heteronormativen Mehrheitsgesellschaft entsprechen. Wie in einigen anderen Ländern auch, bekommt die jährliche Lesben- und Schwulenparade in Manila Besuch von Evangelikalen - Gruppen, hauptsächlich aus den USA, die mit sehr großen Eifer die Teilnehmenden missionieren wollen. „Der Lohn der Sünde ist der Tod - fürchte Gott!“

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