Rechts- und Lebenssituation von LSBTIQ* in der Türkei

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Istanbul

Homosexualität wird in der Türkei kontrovers in den Medien und in der Gesellschaft diskutiert. Zum einen gibt es LSBT - Organisationen in größeren Städten, die sich um die Belange homo- und trans*sexueller Menschen kümmern. Dem entgegen steht die patriarchalisch geprägte türkische Gesellschaft, die das Thema nicht öffentlich diskutiert sehen möchte.

Dabei gibt es in der Kunsthistorie des Landes, viele osmanische Liebesgedichte mit homoerotischen Inhalten. Hier werden vielfach junge Männer gepriesen. Nach dem traditionellen osmanischen Verständnis, sind die Heranwachsenden noch keine richtigen Männer, deshalb sind gelebte Liebesbeziehungen keine Unzucht. Für viele schwule Männer war das der Weg, ihre sexuelle Identität auszuleben.

LSBT - Organisationen wie Lambda Türkei, kämpfen immer wieder vor Gerichten um die Rechte einzelner einzufordern, sowie gesellschaftliche Änderungen herbeizuführen.

Das Bild zeigt eine Trans*Frau, die Opfer eines trans*phoben Überfalls wurde und sich erfolgreich vor einem türkischem Gericht, gegen die Gewalttäter durchgesetzt hat. Andere Aktivistinnen wie die der Transgender Organisation Pembe Hayat mussten sich gegen absurde Vorwürfe, wegen Beleidigung und Widerstand gegen die Polizei, vor Gericht, wehren. Den Transgender - Aktivistinnen, drohten Haftstrafen von bis zu 5 Monaten. Auf der Pressekonferenz des ersten Trans* Prides in Istanbul, glänzten Medien durch völlige Abwesenheit, wie auf dem obigen Foto zu sehen ist.

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